Skelett/Knochen

Die Knochen- oder Skelettszintigraphie ist die sensitivste Methode zur Darstellung des Knochenstoffwechsels. Dieser kann im Rahmen unterschiedlichster Erkrankungen (Arthrose, Arthritis, Knochentumore und Metastasen, Prothesen-Lockerungen, Frakturen, Infektionen, Osteonekrose/-porose oder Sudeck’s Dystrophie) verändert sein.
Mit der Skelettszintigraphie können Veränderungen an Knochen bis zu neun Monate früher als mit anderen bildgebenden Verfahren (z.B. Röntgen, CT oder Kernspintomographie) erkannt werden. Ein unauffälliges Knochenszintigramm schließt eine Erkrankung des Knochens weitgehend aus.

Mit der Skelett-SPECT/CT-Untersuchung kann sowohl der Knochenstoffwechsel als auch die Knochenstruktur detailliert dargestellt werden.
Die szintigraphischen Bilder werden mit der Computertomographie überlagert (Koregistrierung), so dass in einem Bild sowohl der Stoffwechsel als auch die Struktur von Knochen und Gelenken abgebildet und diagnostiziert werden kann. Die Computertomographie wird dank modernster Technik mit einer extrem niedrigen Dosis durchgeführt, um eine unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden.
Auf diese Weise sind in einem einzigen Untersuchungsgang präzise Diagnosen möglich.
Die Entzündungs-SPECT/CT-Untersuchung funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Skelett-SPECT/CT, wobei jedoch Radiotracer eingesetzt werden, die hochspezifisch Entzündungsherde anzeigen. Mit Hilfe der Computertomographie kann der Entzündungsherd genau lokalisiert werden.

Die Knochendichtemessungen mittels DXA ist die am besten geeignete Methode, um Osteoporose im Rahmen einer Früherkennung festzustellen, das aktuelle Stadium einer Osteoporose zu erheben und eine Therapiekontrolle bei bekannter Osteoporose zu ermöglichen.

Skelettszintigramm